http://www.buergermeisterkongress.de/icc/buerger/nav/050/05020f17-a98f-c331-7a95-c7857b988f2e.htm
 

Kongress

Außergewöhnliche Ereignisse können an jedem Ort und zu jeder Zeit auch in Deutschland auftreten. Niemand kann sich vor verkehrsbedingten Unglücken, Hochwasser oder IT-Angriffen schützen. Nicht immer müssen diese Ereignisse auch Katastrophen großen Ausmaßes sein, die sofort überregionale Reaktionen auslösen. Es kann sein, dass Sie selbst unverzüglich alleine reagieren und entsprechende Maßnahmen veranlassen müssen.

Solche Situationen möchten wir mit Experten analysieren und auf notwendige Entscheidungsoptionen hinweisen. Der Behörden Spiegel, Deutschlands größte Zeitung für den Öffentlichen Dienst, führt dazu im Frühjahr 2017 wieder einen zweitägigen Kongress für Bürgermeisterinnen, Bürgermeister, Landräte und Führungskräfte aus Städten, Gemeinden und Landkreisen durch. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) ist beratend bei der Programmgestaltung tätig. Wir laden Sie ein, an dieser Veranstaltung teilzunehmen, und würden uns freuen, wenn wir Sie dazu begrüßen dürften:

Kongress für Bürgermeister von Städten und Gemeinden
Risiken und Katastrophen in Deutschland
03./04. April 2017
Günnewig Hotel Bristol, Bonn

Vertreter des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) und der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) sowie Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft stehen Ihnen für den Informationsaustausch als Experten zur Verfügung. In drei Expertenrunden werden die Themen “Klimawandel – Raumentwicklung und interkommunale Zusammenarbeit“, "Terrorismus, Amok und schwere Unglücke –Zusammenarbeit der kommunalen Kräfte“ und „Cyberangriffe auf Krankenhäuser und Stadtwerke – eine neue Form der Bedrohung“ behandelt. Die zwanglose Atmosphäre des Veranstaltungsortes bietet zudem gute Möglichkeiten zur Kommunikation aller Kongressteilnehmer untereinander.


Der 10. Bürgermeisterkongress war auch Thema einer ausführlichen Berichterstattung in zwei Ausgaben des Newsletters „Netzwerk Sicherheit“ des Behörden Spiegel sowie in dessen Printausgabe im April. Die entsprechenden Dokumente finden Sie HIER zum Download.

"Es ging unglaublich durcheinander!"

So beschrieb Bodo Klimpel, Bürgermeister von Haltern am See, die Szenerie in seiner Gemeinde nach Bekanntwerden des Germanwings-Absturzes. Bei dem vom Co-Piloten absichtlich herbeigeführten Unglück auf dem Flug von Barcelona nach Düsseldorf starben 150 Menschen, darunter 16 Schüler und zwei Lehrerinnen des Haltener Gymnasiums. Oberste Priorität hatte laut Klimpel nach endgültiger Bestätigung der schrecklichen Nachricht, das hohe Medienaufkommen von der Schule fernzuhalten und es stattdessen auf das Rathaus zu konzentrieren. Aus diesem Grunde habe er rasch entschieden: "Wir gehen weg vom Schulhof!", berichtete Klimpel auf dem 9. Bürgermeisterkongress des Behörden Spiegel in Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Hilfe annehmen

Des Weiteren lobte er die Unterstützung aus der Nachbargemeinde nach dem Unglück und appellierte an die Teilnehmer: "Nehmen Sie wegen der großen Zahl an Presseanfragen auf jeden Fall Hilfe an!" Zudem gab Klimpel Tipps zur Bewältigung von Krisensituationen. Dazu zählen seines Erachtens die Bildung eines Krisenstabes, der allerdings nicht zu viele Personen umfassen darf, regelmäßige Zusammenkünfte des Gremiums sowie die enge Kooperation und Kommunikation aller involvierten Behörden. Schließlich unterstrich der Wahlbeamte: "Gedenkstätten sind sehr wichtig für die Trauerarbeit." Den Abbruch des Dortmunder Juicy Beats-Festivals im vergangenen Jahr erläuterte Carsten Helmich, Geschäftsführer der verantwortlichen Veranstaltungsfirma. Er machte klar, dass hinsichtlich des Abbruchs von Großveranstaltungen insbesondere eine eindeutige Dokumentation sowie klar formulierte Verträge von entscheidender Bedeutung sind.

Probleme benannt

Auf Probleme bei der Aus- und Fortbildung Freiwilliger Feuerwehrleute ging der Leiter der Bremer Berufsfeuerwehr, Karl-Heinz-Knorr, ein. Er sieht unter anderem Probleme in den steigenden Ansprüchen der Auszubildenden, in den wachsenden Kosten der Praxisausbildung sowie im schnellen Veraltern des gelernten Stoffes. Der Vizepräsident des Technischen Hilfswerks (THW), Gerd Friedsam, wiederum erläuterte das Engagement seiner Bundesanstalt im Rahmen der Flüchtlingshilfe. Dabei berichtete er auch von einem Projekt zur Integration von Flüchtlingen und Asylsuchenden in das THW. Ergänzt wurde das Vortragsprogramm durch mehrere Diskussionsrunden, u.a. zu Forschungsprojekten und Notfällen in öffentlichen Einrichtungen.

Bürgermeister Bodo Klimpert schilderte die Auswirkungen des Germanwings-Absturzesfür seine Gemeinde Haltern am See.

THW-Vizepräsident Gerd Friedsam erläuterte das Engagement der Bundesanstalt imRahmen der Flüchtlingshilfe. Fotos: BS/Feldmann


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